Absolut IN. Technologiemetall Indium
Indium ist so weich, dass es sich mit einem Messer zerteilen lässt. Beim Versuch es zu verbiegen, brechen jedoch die Kristalle. Es wird am häufigsten für LCD-Bildschirme eingesetzt. Indiumverbindungen werden aber auch in der Dünnschicht-Fotovoltaik und in der Nanotechnologie benötigt. 2006 betrug die Jahresproduktion 600 Tonnen. 200 davon wurden allein für Displays benötigt.
Unter den Strategischen Metallen, auch Sondermetalle, Technologiemetalle oder Investment Metalle genannt, hat Indium eine Sonderstellung, da es für viele Anwendungsgebiete der heutigen Technologien in hoher Menge benötigt wird, und sogleich die verfügbaren Mengen stark begrenzt sind. Die aktuell bekannten Reserven reichen bei gleichbleibender Produktion und Verbrauch rein rechnerisch nur noch für sechs Jahre.
Wichtige Anwendungsgebiete & Verwendung
• Flachbildschirme
• Displays
• Touchscreens
• Solartechnologie
• Leuchtdioden
Fakten
Entdeckung:
Im Jahr 1863 entdeckten die deutschen Chemiker Ferdinand Reich und Theodor Richter das Metall mit der indigofarbenen Spektrallinie: Indium. Der staunenden Öffentlichkeit wurde Indium auf der Weltausstellung 1867 vorgestellt.
Ordnungszahl: | 49 |
Spezifisches Gewicht: | 7,31 g/cm3 |
Schmelzpunkt: | 156,6 °C |
Siedepunkt: | 2.080 °C |
Massenanteil/Erdhülle: | 0,1 ppm |
Die aktuelle Preisentwicklung von Indium finden Sie hier: Preisdiagramme Technologiemetalle
Informationen über ein Investment , sowie den Kauf können Sie hier finden: Zukunftsorientiert Investieren mit Indium